Säure-Basen-Balance
Die Säure-Basen-Balance ist für ein gesundes Lebensgefühl entscheidend. Viele chemische Prozesse im Körper wie der Stoffwechsel, Nervenübertragungsprozesse und Muskelarbeit sind auf einen ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt angewiesen. Bei einem Ungleichgewicht kommt es zu einer ungünstigen Stoffwechsellage.
Durch eine chronische Übersäuerung sinkt der pH-Wert im Blut ab. Ein konstanter pH-Wert von unter 7,36 spricht für eine chronische Übersäuerung. In einem solchen Fall arbeiten alle Puffersysteme auf höchstem Niveau um den pH-Wert im Blut konstant zu halten. Ein Übergewicht an Säuren im Organismus kann zu großen Belastungen führen. Folgen können Schmerzen sein, da sich das in den Knochen gelagerte Kalzium löst. Dadurch wird die Entstehung von Osteoporose gefördert. Weitere Folgerkrankungen können erhöhter Blutdruck, beschleunigte Atmung und sinkende Leistungsfähigkeit sein. Eine Übersäuerung ist in akuter und chronischer Form schädlich für die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit des Körpers. Bei einer akuten Form der Übersäuerung wie der Milchsäurebefall nach großer körperlicher Anstrengung sollte diese Übersäuerung ausgeglichen werden.
Gegen eine chronische Übersäuerung hilft die Zufuhr von basischen Mineralstoffen. Kalzium, Natrium, Magnesium und Eisen sind Mineralstoffe, die den Säure-Basen-Haushalt ausgleichen und somit die Säure Basen Balance regeln. Die Mineralstoffe gehen mit den Säuren eine harmlose Verbindung ein, die dann wieder ausgeschieden wird. Diese Ausscheidung erfolgt in der Regel über die Atmung, den Darm und die Nieren. Dies führt zu einer Verbesserung der basischen Stofflage im Organismus. Reicht die Aufnahme dieser Stoffe über die Nahrung nicht, sollten die Mineralien von außen zugeführt werden.