Inositol
Inositol ist ein Vitamonoid, also eine vitaminähnliche Substanz, die der Körper selbst herstellen kann. Dazu benötigt unser Körper Niacin und Magnesium in ausreichender Menge. Die Herstellung verläuft in den Nieren, der Milz, dem Gehirn, der Leber und den Hoden. Auch in Pflanzen und Tieren kommt dieser sechswertige Alkohol vor, der zu dem Komplex der B-Vitamine gehört.
Inositol hat in unserem Körper mehrere zentrale Funktionen.
So verbessert es die Gedächtnisleistung, die Verdauung und Verringert das Schlaganfallrisiko. Es hilft drüber hinaus bei dem Transport von Fetten und der Übermittlung von Nervenimpulsen.
Wenn der Körper zu wenig Inositol hat, kommt es häufig zu Mangelerscheinungen wie Haarausfall, Hautrötung, Wachstumsstörung, einem erhöhten Blutfettspiegel oder ähnlichem.
Man kann Inositol auch einfach über die Nahrung aufnehmen, reich vorhanden ist es in frischen Produkten wie Früchten, Nüssen oder Bohnen, aber auch in Fleisch.
Empfohlen ist es aber ein Gramm täglich ergänzend zur Nahrung aufzunehmen. Nebenwirkungen sind auch in höheren Konzentrationen nicht bekannt. Die positive Wirkung des Inositols ist bereits in mehreren Studien nachgewiesen.
Oft treten Haarausfall und verringertes Wachstum auf, weil der Körper großem Stress ausgesetzt ist. Haarausfall ist aber auch eine normale Folge schwerer Krankheiten und tritt vermehrt auch nach einer Schwangerschaft auf. Eine weitere mögliche Ursache kann eine Unterfunktion der Schilddrüse sein.
Die positive Wirkung des Nahrungsergänzungsmittels Inositol zeigt sich oft bereits nach kurzer Zeit. Schon bald nach der Einnahme fallen kaum noch Haare aus und nach etwa einem Monat ist auch der neue Haarwuchs deutlich zu sehen. Inositol fördert den natürlichen Haarwuchs und kann auch gegen Haarausfall vorbeugen, da es die Kopfhautdurchblutung anregt. Auch bei Männern, die schon jahrelang kahl sind wächst plötzlich wieder Haar, aber auch kahle Stellen lassen sich durch das Inositol schnell verdecken.