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L-Carnitin Bericht

L-Carnitin aus den zwei Aminosäuren (Lysin und Methionin)

L-Carnitin Bericht

L-Carnitin

wird in unserer Leber aus den zwei Aminosäuren (Lysin und Methionin) gebildet. Es schleust Fettmoleküle in die Mitochondrien, die Brennkammern unserer Muskelzellen. L-Carnitin ist somit enorm wichtig für Umwandlung von Fett in Körperenergie. L-Carnitin gibt es in Form von Kapseln als zusätzliche Sportlernahrung und Nahrungsergänzung zur Unterstützung bei einer Diät und zur Verbesserung der Ausdauerleistung.

Wann braucht man zusätzlich L-Carnitin als Nahrungsergänzung?

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Bei Stress werden die Aminosäuren Lysin und Methionin für die Produktion von Stresshormonen benötigt. Die Leber kann somit nicht genügend L-Carnitin produzieren. Bei einigen Menschen funktioniert die Produktion von L-Carnitin nur mäßig oder gar nicht, infolge einer genetisch bedingten Stoffwechselstörung.

Ebenso ist die zusätzliche Einnahme von L-Carnitin empfehlenswert für Personen, die abnehmen wollen oder sich überwiegend vegetarisch ernähren, da sich Lysin hauptsächlich in tierischen Produkten befindet.

Was passiert bei Stress?

Stresshormone bewirken, dass unsere Fettzellen Energie abgeben. 1 Gramm Fett hat mit 9,3 kcal. mehr als doppelt soviel Energie als Kohlenhydrate und ist somit ein ausgezeichneter Energielieferant, allerdings ist es schwer ranzukommen. Egal ob bei positivem Stress (Sport, Bewegung...) oder negativem Stress (Angst, Ärger, Aufregung), es wird den Fettzellen Energie entzogen und diese gelangt somit in die Blutlaufbahn. Besteht nun ein Mangel an L-Carnitin, so kann diese Energie nicht in Körperenergie umgewandelt werden und hat zur Folge: Das Blutbild verschlechtert sich. Der Körper gewinnt seine Energie überwiegend aus Kohlenhydrate und das überschüssige Fett bleibt unberührt. Durch die schnelle Leerung des Kohlenhydratspeichers entsteht erneut ein Hungergefühl und der Blutzuckerspiegel sinkt. Frauen sind häufiger betroffen, da diese ca. ein Drittel weniger Kohlenhydrate speichern können als Männer.

Bei Krebspatienten, Dialysepatienten und Patienten mit muskulären Erkrankungen, wie Multible Sklerose, Polio usw. konnte in der Vergangenheit durch die Gabe von L-Carnitin (3.000 mg pro Tag) schon anabole Effekte beobachtet werden. Eine Studie von Lurz und Fischer an 100 Übergewichtigen hat gezeigt dass eine L-Carnitin-Substitution während einer kalorienreduzierten Diät auch die Gewichtsabnahme verstärkte.
Bei Sportlern verbessert sich die aerobe Ausdauerleistung, vor allem bei lägeren Trainingseinheiten und Wettkämpfen. ebenfalls verkürzt sich die Regenerationszeit nach dem Training.

L-Carnitin ist kein Wundermittel aber ein Nährstoff dessen Einnahme den Organismus unterstützt und zu einem besseren Erfolg führen kann.

Ferner liegen neue Erkenntnisse über L-Carnitin vor, die eindeutig belegen, dass L-Carnitin den oxidativen Stress während der Belastung reduziert und die Entstehung von Muskelschäden reduziert. In einer randomisierten, placebokontrollierten doppelblinden Studie mit Crossoverdesign wurde eindeutig nachgewiesen, dass die Gabe von 2 - 3 g L-Carnitin pro Tag über einen Zeitraum von 3 Wochen die Serum-Kreatinkinase, Serum-Myoglobin, Serum-Harnsäure, Serum-Hypoxanthin, Serum-Xanthinoxidase-Aktivität und die Muskelruptionen signifikant reduzierte.

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